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Zamonien
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Zamonien ist ein von dem Schriftsteller Walter Moers erfundener Kontinent, der zum ersten Mal in seinem Roman Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r (1999) beschrieben wird. Die elf folgenden Romane von Walter Moers spielen ebenfalls in Zamonien, weshalb man diese Werke unter dem Begriff Zamonien-Romane oder Zamonien-Zykluscite-ref-1[1] zusammenfasst. Walter Moers bevölkert seine Welt mit einer Vielzahl aus der Weltliteratur entliehener Geschöpfe und eigenen Daseinsformen (Fabelwesen) aller Art. Eine besondere Rolle nimmt hierbei seine Kunstfigur Hildegunst von Mythenmetz ein, welchen er fĂŒr die meisten seiner BĂŒcher als fiktiven Autor angibt; mehrere BĂŒcher beschreiben auch biografisch sein Leben.

Mit stratifikatorischer Gesellschaftsorganisation, dem Fehlen von Industrie, der Dominanz des Handwerks, ritterĂ€hnlichen KĂ€mpfern, Zauberern, Alchemie und Fabelwesen sowie einem Ăąventiure Ă€hnlichen Abenteuerbegriff wird dem Phantasiereich Zamoniens ein mittelalterliches bis frĂŒhneuzeitliches Setting zugeschrieben.cite-ref-8-2-0[2]

Contents

‱ Geografie
‱ Die Romane
‱ Übersicht
‱ Stil
‱ Qwert
‱ Das Zamomin
‱ Rumo
‱ Fredda
‱ Echo
‱ Musical
‱ Internet
‱ Verfilmung
‱ Weblinks

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Der Kontinent Zamonien

In einem Interview erlĂ€uterte Walter Moers die Bedeutung des Kontinents Zamonien fĂŒr seine Romane.

„[
] [F]ĂŒr mich [war] schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der BlaubĂ€r, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte — und die seiner Bewohner — möchte ich weitererzĂ€hlen, in alle möglichen Richtungen.“

–

Walter Moers

Dass es der Autor dabei mit den ZusammenhĂ€ngen zwischen den einzelnen BĂŒchern nicht sonderlich genau nimmt, ist Programm.

„Zum Beispiel werde ich auch in zeitlicher Hinsicht anders anknĂŒpfen, eine ‚Fortsetzung‘ von ‚Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r‘ muss nicht zwingend chronologisch daran anschließen. [
] Es gibt VerknĂŒpfungen unter den BĂŒchern, aber jedes wird fĂŒr sich alleine stehen. Eines der geplanten BĂŒcher [Rumo] spielt praktisch zeitgleich zum ersten Zamonienroman, mit einem Hauptdarsteller, dem der BlaubĂ€r in einem seiner ersten dreizehneinhalb Leben begegnet.“

–

Walter Moers

Diesen Plan fĂŒhrt Moers so weit aus, dass es keine durchgehende, klare Zeitlinie gibt. Und immer wieder kann man Angaben finden, die einer Bemerkung in einem anderen Roman widersprechen. Oftmals treten auch verschiedene Schreibweisen der Namen und Bezeichnungen auf. Allen Romanen eigen ist die komplexe DetailfĂŒlle. Orte, Lebewesen, Figuren und andere Dinge werden je nach Bedarf neu eingefĂŒhrt. Teilweise wird darauf zurĂŒckgegriffen, hĂ€ufig aber etwas Neues hinzugefĂŒgt. Außerdem werden die physikalischen Gesetze großzĂŒgig ausgelegt und notfalls umgangen oder ignoriert.

Geografie

Die genaue Lage Zamoniens spielt fĂŒr die Romane keine Rolle. In Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r wird Zamonien als spĂ€ter untergegangener Kontinent in der Mitte des Atlantiks beschrieben. Offensichtlich um eine möglichst große Freiheit in der FortfĂŒhrung der Zamonien-Romane zu haben, legte Moers seinen Kontinent als Zusammenfassung aller denkbaren Klimazonen und geographischen Strukturen an. Mit jedem neuen Roman kommen neue Orte und Landschaften hinzu.

Auf den VorsatzblÀttern der Romane finden sich Landkarten von Zamonien oder Teilen davon.

Der Weltkarte aus den 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r zufolge befindet sich Zamonien im heutigen Atlantik, nördlich liegen GrĂŒnland und Kleintroll, nordöstlich Großtroll, östlich Eurasien, sĂŒdöstlich Afrika, sĂŒdlich der Kontinent Go, westlich Amerika und Urien, im SĂŒdosten YhĂŽll und im SĂŒdwesten Nafklathu.

Zamonien untergelagert befindet sich Untenwelt, welches in Rumo & Die Wunder im Dunkeln eine tragende Rolle spielt. Es handelt sich dabei um ein unterirdisches Höhlensystem. In einigen dieser Höhlen befinden sich StĂ€dte oder Siedlungen; andere sind von gefĂ€hrlichen Daseinsformen bewohnt. Die Hauptstadt von Untenwelt ist Hel. Sie wird von dem verrĂŒckten König Gaunab 99. regiert. In Zamonien ist Untenwelt weitgehend unbekannt, wĂ€hrend die Bewohner von Untenwelt dem Glauben verfallen sind, die Luft von Obenwelt sei Ă€tzend und die Sonne wĂŒrde einen verbrennen. Das Höhlensystem ist nur durch die AusgĂ€nge in den drei sogenannten „FallenstĂ€dten“ erreichbar: Wolperting, Schneeflock und Nebelheim.

Zamonische Daseinsformen

Zamonien wird von den seltsamsten Lebewesen bevölkert; der Überbegriff lautet Daseinsformen. In Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r wird der Kontinent zum RĂŒckzugsort der Fabelwesen erklĂ€rt. Menschen gibt es in Zamonien nur Ă€ußerst vereinzelt, weil sie nach den „Zamonischen Erbfolgerempeleien“, einem Machtkampf mit den Nattifftoffen, von dem Kontinent vertrieben wurden. Diese Erbfolgerempeleien begannen, als ein Nattifftoffe von Menschen aus dem Fenster gestoßen wurde, wobei er sich ein Ohr brach – eine Anspielung auf den Prager Fenstersturz.

Eine Sammlung dieser Daseinsformen findet sich in dem Lexikon der erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Wunder, Daseinsformen und PhĂ€nomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, das in den Zamonien-Romanen regelmĂ€ĂŸig erwĂ€hnt und von Prof. Nachtigaller und anderen Charakteren oft zitiert oder als Nachschlagewerk verwendet wird.

Die Romane

Übersicht

Die Romane, welche innerhalb von Zamonien spielen, können grob in 2 Kategorien unterteilt werden. Als erstes gibt es die (auto)biographischen Werke. Diese Werke erzĂ€hlen Geschehnisse, welche innerhalb der fiktiven Welt real sind, und somit eine RealitĂ€t innerhalb des Fandoms schaffen. Somit sind ihre Schriftsteller und handelnden Figuren existent innerhalb von Zamonien, teilweise wird so auf sie selber Bezug genommen. Obwohl jedes Buch, mit Ausnahme der Buchhaim-Werke, als Einzelwerk gesehen werden kann, wird an vielen Stellen mehr oder weniger offensichtlich auf die anderen BĂŒcher und ihre handelnden Figuren verwiesen. Eine Unterkategorie bilden die Briefromane, welche eine Ă€hnliche Wirkung haben und die fiktive RealitĂ€t weiter bedienen. Als zweite Form tritt das KunstmĂ€rchen auf. Diese sind alle von Mythenmetz als fiktivem Autor verfasst und erzĂ€hlen Geschehnisse, welche auch innerhalb des Fandom fiktiv sind.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die BĂŒcher, mit Ausnahme von Rumo & die Wunder im Dunkeln und Qwert, ebenfalls innerhalb der fiktiven Welt existieren, teilweise werden diese auch in anderen Werken erwĂ€hnt.

Die folgende Tabelle veranschaulicht diese Kategorisierung:

| Titel | fiktiver Autor | Kategorie | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r | BlaubĂ€r | Autobiographie | |
| Ensel und Krete | Hildegunst von Mythenmetz | KunstmĂ€rchen | Das Buch enthĂ€lt autobiographische Abschnitte in den mythenmetzischen Abschweifungen . BlaubĂ€r wird (nicht namentlich) als LĂŒgengladiator erwĂ€hnt (s. Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r – Mein Leben in Atlantis ). Am Ende hĂ€ngt Moers noch eine halbe Biographie von Mythenmetz an, bei welcher er sich selbst als Autor angibt. |
| Rumo & die Wunder im Dunkeln | nicht angegeben | Biographie | Rumo, Volzotan Smeik und Nachtigaller tauchen zuvor in Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r auf. Da es sich nicht um eine Autobiographie handelt und kein fiktiver Autor angegeben ist, kann hier davon ausgegangen werden, dass dieses Buch innerhalb von Zamonien nicht existiert. |
| Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher | Hildegunst von Mythenmetz | Autobiographie | Es wird als Teil einer 25-bĂ€ndigen Autobiographie angegeben. Professor Nachtigaller aus Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r wird als Autor und Wissenschaftler erwĂ€hnt, außerdem beginnt hier Mythenmetz’ Feindschaft mit Laptantidel Latuda , einem Literaturkritiker, welchen er auch schon in Ensel und Krete erwĂ€hnt. |
| Der Schrecksenmeister | Hildegunst von Mythenmetz | KunstmĂ€rchen | Moers gibt an, das Buch um umfangreiche Abschweifungen gekĂŒrzt zu haben. Der fiktive Originalautor der Vorlage Gofid Letterkerl wurde bereits in die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher erwĂ€hnt. Das MĂ€rchen wurde von Mythenmetz neu erzĂ€hlt. |
| Das Labyrinth der trĂ€umenden BĂŒcher | Hildegunst von Mythenmetz | Autobiographie | Fortsetzung von Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher |
| Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr | Hildegunst von Mythenmetz | KunstmÀrchen | |
| Weihnachten auf der Lindwurmfeste | Hildegunst von Mythenmetz | Briefroman (autobiographisch) | Der Brief ist an Hachmed Ben Kibitzer adressiert, welchen Mythenmetz in Buchhaim trifft (s. Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher ). |
| Der BĂŒcherdrache | Hildegunst von Mythenmetz | Autobiographie/KunstmĂ€rchen | Es wird im Roman nicht klar gestellt, ob Mythenmetz das Geschehene erlebt oder nur ertrĂ€umt hat. Den Buchling Hildegunst Zwei trifft er bereits in Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher . |
| Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme | Hildegunst von Mythenmetz | Briefroman (autobiographisch) | Erneut ist der Brief an Hachmed Ben Kibitzer adressiert, wie bereits Weihnachten auf der Lindwurmfeste . Dort erwĂ€hnt Moers die Briefe auch schon in einer Fußnote. Außerdem begegnet er auf Eidernorn der Schreckse Izanea Anazazi, einer entfernten Verwandten und „Brieffeindin“ von Inazea, welche Mythenmetz in die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher traf. |
| Das Einhörnchen, das rĂŒckwĂ€rts leben wollte . Zwanzig zamonische Flabeln | Hildegunst von Mythenmetz | Kurzgeschichtensammlung (KunstmĂ€rchen) | Mythenmetz wird erneut als fiktiver Autor der Flabeln ( Kurzgeschichten ) angegeben. In einer der Geschichten tritt Echo erneut als Protagonist auf, darĂŒber hinaus werden Phistomefel Smeik und Professor Nachtigaller erwĂ€hnt, und es gibt diverse Anspielungen an die anderen BĂŒcher. |
| Qwert | nicht angegeben | Biographie | Qwert ist bereits aus Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r bekannt, sein Knappe Oyo ist der KĂŒstenknom Queekwigg aus Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme. Die Prinz Kaltblut Romane und die Rostigen Gnome wurden bereits mehrfach in den Werken von Mythenmetz erwĂ€hnt, welcher wiederum in diesem Roman selber auftaucht. |

Stil

Alle Romane von Moers sind umfassend illustriert, meistens vom Autor selber. DarĂŒber hinaus arbeitet er viel mit unterschiedlichen Schriftarten und -grĂ¶ĂŸen, um beispielsweise verschiedene Stimmen oder GerĂ€usche darzustellen.
Hildegunst von Mythenmetz hat sich ĂŒber die Jahre zum Alter Ego von Walter Moers entwickelt,cite-ref-4[4] so wird er wiederholt als fiktiver Autor genannt. Moers inszeniert sich nur als Übersetzer der Romane, wodurch der fiktive Übersetzer Moers in Abgrenzung zum realen Autor existiert und seine Romane somit als eine Form der Herausgeberfiktion betrachtet werden kann.cite-ref-5[5] Moers nutzt in seinen Romanen wiederholt Anagramme, Wortspiele und Wortneuschöpfungen. So sind viele fiktive Autorennamen aus den Namen berĂŒhmter, realer Schriftsteller entstanden.
Wiederholt nutzt Moers literarische Vorlagen so wie HĂ€nsel und Gretel bei Ensel und Krete oder Spiegel, das KĂ€tzchen fĂŒr der Schrecksenmeister.

Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r

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Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r

Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r (Untertitel: „Die halben Lebenserinnerungen eines SeebĂ€ren; mit zahlreichen Illustrationen und unter Benutzung des Lexikons der erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Wunder, Daseinsformen und PhĂ€nomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller“) ist der erste Zamonien-Roman. Moers schildert hier das Leben seines Protagonisten KĂ€pt’n BlaubĂ€r und wendet sich dabei im Gegensatz zu den KĂ€pt’n BlaubĂ€r-TV-Episoden in der Sendung mit der Maus eindeutig an ein erwachsenes Publikum. BlaubĂ€r durchreist im Laufe des Buches den ganzen Kontinent Zamonien mit dem Ziel, Atlantis zu erreichen und sich dort niederzulassen.

Ensel und Krete

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Ensel und Krete

Vom Autor selbst als MĂ€rchenparodie bezeichnet, stellt Ensel und Krete eine Bearbeitung des Grimmschen MĂ€rchens HĂ€nsel und Gretel mit zwei Fhernhachenkindern – Ă€ußerst liebenswĂŒrdigen und anstĂ€ndigen Halbzwergen – als Helden dar.

Auf der anderen Seite steht er in der Tradition romantischer KunstmĂ€rchen; denn Moers setzt hier zum ersten Mal die Figur des zamonischen DichterfĂŒrsten Hildegunst von Mythenmetz als fiktiven Autor des Buches, das man gerade zu lesen in Begriff ist, ein. Wie in bekannten Werken romantischer Literatur (vgl. dazu E.T.A. Hoffmanns Roman Kater Murr) fungiert der eigentliche Autor Walter Moers nur als Vermittler des Textes – in diesem Fall als „Übersetzer“ aus dem Zamonischen. Dieser ĂŒbersetzt nicht nur, sondern greift zusĂ€tzlich in das angebliche Original ein, indem er es mit ErlĂ€uterungen aus dem Lexikon der erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Wunder, Daseinsformen und PhĂ€nomene Zamoniens und Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller, einigen Kommentaren zur Schwierigkeit des Übersetzens sowie der halben Biographie des Hildegunst von Mythenmetz ergĂ€nzt.

Mythenmetz, der eigentliche „Autor“ des Buches, kommentiert das Geschehen in seinem Werk auch stĂ€ndig selbst, mit dem von ihm erfundenen Mittel der „Mythenmetzschen Abschweifung“. Dieses erlaubt ihm, die Geschichte zu unterbrechen und stattdessen irgendetwas anderes Wichtiges (oder Belangloses) einzuschieben.

Rumo & Die Wunder im Dunkeln

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Rumo & Die Wunder im Dunkeln

Rumo & Die Wunder im Dunkeln schildert die Abenteuer des Wolpertingers Rumo, der in Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r bereits eine Nebenrolle eingenommen hatte.

Moers selbst hat das Buch als Abenteuerroman bezeichnet. In der Tat lassen sich darin viele Reminiszenzen des Abenteuergenres verschiedener Epochen entdecken, wie beispielsweise mittelalterliche Aventiurefahrten und die Heldenepik oder Klassiker wie Alexandre Dumas, Jules Verne und Karl May. Doch Rumo ist auch gleichzeitig ein Liebesroman. Die Handlung gliedert sich in zwei Teile, was an den arthurischen Doppelweg erinnert: Im ersten Teil (Obenwelt) geht es darum, dass der Protagonist seine Heimat findet, um seine Erziehung und seine AusrĂŒstung als Held zu erwerben. Im zweiten Teil (Untenwelt) wird ihm diese Heimat genommen; es kommt zur Krise; Rumo muss sich als Held bewĂ€hren und findet erst auf diese Weise zu dem, was seine eigentliche Bestimmung ausmacht. Diesen zweiten Teil gestaltet Moers in der Tradition der Jenseitsreisen oder Höllenfahrten (wie z. B. die Visio Tnugdali oder Dantes Göttliche Komödie).

Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher

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Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher

Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher ist das zweite Werk, in dem Moers vorgibt, ausschließlich als deutscher Übersetzer eines Werkes des Zamonischen poeta laureatus Hildegunst von Mythenmetz zu fungieren. Laut Moers’ Konstruktion stellt der Roman nur die ersten zwei Kapitel der 25-bĂ€ndigen, ĂŒber 10.000-seitigen „Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers“ aus der Feder des DichterfĂŒrsten von der Lindwurmfeste dar, bei denen es sich um von Mythenmetz in der Ich-Perspektive erzĂ€hlte Begebenheiten in seiner Jugendzeit handelt. Das Buch soll ferner der erste von Mythenmetz in Zamonien veröffentlichte Roman sein.

Die Handlung folgt dem in Fantasy- und Abenteuerromanen hĂ€ufigen Modell der Quest: Von seinem im Sterben liegenden „Dichtpaten“ Danzelot von Silbendrechsler erhĂ€lt Mythenmetz einen genialen Text mitsamt dem Auftrag, dessen unbekannten Autor ausfindig zu machen. Zu diesem Zweck solle sich der junge Lindwurm in die „Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher“, nĂ€mlich nach Buchhaim, eine Anspielung auf den Maler Lothar-GĂŒnther Buchheim, aufmachen.

In Buchhaim angekommen ist Mythenmetz ĂŒberwĂ€ltigt von der FĂŒlle der auf ihn einströmenden Erfahrungen und verwirrt von den Begegnungen mit einigen Einheimischen. Er erfĂ€hrt nach und nach, dass die ganze Stadt von einem dĂŒsteren System ausgedehnter, labyrinthischer und ĂŒberreich mit alten BĂŒchern angefĂŒllter Katakomben untertunnelt ist. Dort liefern sich die skrupellosen blutrĂŒnstigen BĂŒcherjĂ€ger erbitterte KĂ€mpfe um kostbare Druck-Erzeugnisse – nicht nur untereinander, sondern auch mit einem Volk von Zyklopen, den Buchlingen, denen nachgesagt wird, sie frĂ€ĂŸen BĂŒcher, sowie zahllosen anderen, grĂ¶ĂŸtenteils höchst gefĂ€hrlichen Daseinsformen. Über allem herrscht dort unten eine unfassbar grausame und erbarmungslose Gestalt, der Schattenkönig.

Als EigentĂŒmer des genialen Manuskripts findet sich der Lindwurm alsbald inmitten einer undurchsichtigen Intrige wieder. Mit Hilfe eines giftigen Buches betĂ€ubt, wird er ins Labyrinth gebracht und verirrt sich immer tiefer in dessen GĂ€ngen. Inmitten vieler gefĂ€hrlicher Abenteuer findet Mythenmetz schließlich auch die Wahrheit ĂŒber die Buchlinge und den Schattenkönig heraus. Die zweite HĂ€lfte des Buches nimmt ĂŒber lĂ€ngere Passagen ZĂŒge eines Bildungsromans an, der schildert, wie der junge Hildegunst von Mythenmetz gewissermaßen in die Lehre geht, um schließlich das Orm, also die FĂ€higkeit, vollkommene Literatur zu verfassen, zu erlangen.

Der Schrecksenmeister

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Der Schrecksenmeister

Dieses als „Kulinarisches MĂ€rchen“ bezeichnete Werk stammt ebenfalls aus der Feder des Hildegunst von Mythenmetz. Konzipiert ist es als „Kulinarischer Roman“. Mythenmetz hat den Roman als Adaption der Novelle „Echo das KrĂ€tzchen“ von dem sagenhaften Autor Gofid Letterkerl geschrieben, um dessen Werk der zamonischen Jugend nĂ€her zu bringen. Der Stil Letterkerls sei, schreibt Mythenmetz, „sperrig wie ein Kleiderschrank“. Der Held der Geschichte, eine Kratze (nicht unĂ€hnlich einer sprechenden Katze), schließt zu Anfang des Buches mit dem Schrecksenmeister der Stadt Sledwaya ein Abkommen. Als Gegenleistung fĂŒr Unterkunft und fantastische zamonische Kost darf der Schrecksenmeister, ein mĂ€chtiger Alchimist, das Fett der seltenen Kratze ernten. Weil der Prozess zur Fettgewinnung mit dem Tod einhergeht, muss die Kratze bis zum nĂ€chsten Vollmond einen Ausweg finden oder sterben.

Der Roman stellt eine NeuerzĂ€hlung von Gottfried Kellers Novelle Spiegel, das KĂ€tzchen aus dem ersten Teil der Novellensammlung Die Leute von Seldwyla dar, wobei Gofid Letterkerl ein Anagramm des Autors der Novellensammlung ist. Es lassen sich viele Parallelen zwischen den beiden Werken finden. Dabei stellt beispielsweise der Name Echo das akustische Äquivalent des Namens der Katze Spiegel dar. Der Handlungsort wurde von Seldwyla zu Sledwaya umgetauft und aus dem Hexenmeister Pineiß wurde der Schrecksenmeister Succubius Eißpin.cite-ref-6[6]

Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher

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Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher

Der Roman ist eine WeitererzĂ€hlung des Romans „Die Stadt der trĂ€umenden BĂŒcher“. Er erzĂ€hlt, wie Mythenmetz, der inzwischen ein gefeierter Autor und völlig vom Ruhm verwöhnt ist, nach Buchhaim zurĂŒckkehrt und dort einige alte Bekannte wiedertrifft. Obwohl er keinesfalls vorhat, noch einmal in die Katakomben einzusteigen, lĂ€sst er sich zu einer gefĂŒhrten Tour in das Labyrinth ĂŒberreden. Dort wird er schließlich allein zurĂŒckgelassen, nur mit einem Zettel in der Hand, auf dem steht: „Hier fĂ€ngt die Geschichte an.“ Damit endet das Buch.

Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr

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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Ein Roman, der von Walter Moers geschrieben und von Lydia Rode illustriert wurde. Er erschien am 28. August 2017 im Knaus Verlag.cite-ref-7[7] Er handelt von Prinzessin Dylia, welche an einer mysteriösen Krankheit leidet, die zu wochenlanger Schlaflosigkeit fĂŒhrt, und die eines Nachts dem Nachtmahr Havarius Opal begegnet, welcher sie auf eine Reise nach Amigdala, dem Angstzentrum in ihrem Gehirn mitnimmt, um zu versuchen, sie in den Wahnsinn zu treiben.

Weihnachten auf der Lindwurmfeste

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Dieser Briefroman wurde im November 2018 veröffentlicht und erneut von Lydia Rode illustriert. Er handelt von einem Brief, den Hildegunst von Mythenmetz an den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer geschrieben hat. Er beschreibt das Fest Hamoulimepp, welches er sehr kritisch betrachtet. Viele Aspekte dieser Lindwurmtradition und der Lebensweise auf der Lindwurmfeste werden dabei von ihm erklÀrt.

Der BĂŒcherdrache

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Der BĂŒcherdrache

Der BĂŒcherdrache ist am 25. MĂ€rz 2019 erschienen. In dem Roman erzĂ€hlt Hildegunst von Mythenmetz, wie er in den Katakomben auf Hildegunst II, einen nach ihm benannten Buchling, trifft. Dieser erzĂ€hlt ihm, wie er sich auf Grund einer Mutprobe und eines Aufnahmerituals seiner MitschĂŒler auf die Suche nach Nathaviel, dem sagenumwobenen BĂŒcherdrachen, macht und diesen im in den Katakomben von Buchhaim gelegenen Ormsumpf antrifft.

Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme

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Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme

Das Buch wurde erstmals fĂŒr Herbst 2016 angekĂŒndigt, wurde dann allerdings mehrmals verschoben und erschien schließlich am 6. September 2023.cite-ref-8[8] Der Roman handelt von Hildegunst von Mythenmetz und einer Reise auf die Insel Eydernorn; er ist in der Form eines Briefromans an Hachmed Ben Kibitzer geschrieben. Mythenmetz begibt sich zur Kur auf die Insel, lernt die ihm unbekannte Kultur kennen und wird schnell in ein Abenteuer hereingezogen, das deutlich grĂ¶ĂŸer ist, als er anfangs dachte.

Das Einhörnchen, das rĂŒckwĂ€rts leben wollte.

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Das Einhörnchen, das rĂŒckwĂ€rts leben wollte

Das Einhörnchen, das rĂŒckwĂ€rts leben wollte. Zwanzig zamonische Flabeln ist eine im September 2024 erschienene Sammlung von Kurzgeschichten, die sich alle entfernt mit dem Thema IdentitĂ€t beschĂ€ftigen. Jede Geschichte hat einen eigenen Handlungsrahmen und eigene Protagonisten. Es gibt eine Vielzahl an Anspielungen, sowohl an die anderen Romane als auch auf popkulturelle und literarische BezĂŒge.

Qwert

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Qwert

Im November 2025 erschien ein neuer Roman mit Qwert als Hauptfigur, dem Gallertprinz, den BlaubĂ€r in Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r in der Nachtschule kennenlernt. Durch ein Dimensionslochsturz findet er sich in der Welt OrmĂ©a wieder, welche nicht nur stark an die fiktiven Prinz Kaltblut Romanen erinnert, er selber befindet sich auch in dem Körper des Ritters. Gemeinsam mit seinem Knappe Oyo Pagenherz begibt er sich auf eine ungewisse Reise voller Abenteuer, mit dem Ziel die gefĂŒrchtete Janusmeduse, welche Qwert selbst befreit hat, zu finden und unschĂ€dlich zu machen.

Das Schloss der TrĂ€umenden BĂŒcher

Dieser Roman sollte die Fortsetzung von Das Labyrinth der trĂ€umenden BĂŒcher sein und ursprĂŒnglich im Herbst 2014 erscheinen. Er wurde zunĂ€chst auf Oktober 2015 und dann auf unbestimmte Zeit verschoben.cite-ref-9[9]

Wichtige Figuren der Zamonienromane

KĂ€pt’n BlaubĂ€r

KĂ€pt’n BlaubĂ€r ist der Protagonist in Moers’ erstem Zamonien-Roman Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r. Er ist ein „SeebĂ€r“. Es liegt daher in seiner Natur, zu lĂŒgen und zu ĂŒbertreiben, wo immer es möglich ist. Der KĂ€pt’n gehört zur zahlreichen Rasse der BuntbĂ€ren. Ein BuntbĂ€r hat ĂŒblicherweise 27 Leben. Die ersten 13 Leben von KĂ€pt’n BlaubĂ€r verliefen extrem ereignisreich. Er reiste quer durch ganz Zamonien, erlebte die bizarrsten Abenteuer und traf viele unterschiedliche Daseinsformen. Am Ende des Buches lebte er „ein halbes Leben in Ruhe“. Der Verlauf der weiteren 13œ Leben bleibt geheim.

Prof. Dr. Abdul Nachtigaller

In Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r wird Prof. Dr. Nachtigaller als der Leiter der elitĂ€ren Nachtschule vorgestellt. BlaubĂ€r verbringt hier eines seiner Leben und eignet sich bei ihm sehr viel allgemeines und spezielles Wissen an. Nachtigaller ist Autor des berĂŒhmten Lexikon der erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Wunder, Daseinsformen und PhĂ€nomene Zamoniens und Umgebung. Sein Leitspruch „Wissen ist Nacht!“ ist eine Anspielung auf seine Dunkelheitsforschung, die in etwa besagt, dass Wissen und Dunkelheit sich gegenseitig bedingen und die seiner Meinung nach zur Unsterblichkeit verhilft. Er besitzt, was selbst fĂŒr einen Eydeeten sehr außergewöhnlich ist, sieben Gehirne: Eines anstelle der Milz, eins an der gewöhnlichen Stelle im Kopf, und vier in AuswĂŒchsen aus dem Kopf. Von dem siebten Hirn weiß niemand, wo es sich befindet. Wie jeder Eydeet ist er befallen von Intelligenzbazillen, die er wĂ€hrend seiner UnterrichtsvortrĂ€ge auf seine SchĂŒler ĂŒbertrĂ€gt, wodurch unter anderem KĂ€pt’n BlaubĂ€r sein Wissen hat. Er erfand unter anderem den Nachtigallerator, das Luftschloss, das Nachtigalloskop und den Nachtigallerschen UnmöglichkeitsschlĂŒssel. Manche Erfindungen wie die Treibsandhose und Aquaschuhe sind wegen fraglicher Funktion in der Kammer der unausgereiften Patente gelandet, welche durch das Luftschloss gesichert wird.

Das Zamomin

Das Zamomin ist ein chemisches Element, das denken kann. Erschaffen wurde es von dem legendÀren Alchimisten Zoltep Zaan bei dem Versuch, den Stein der Weisen herzustellen. Das Ergebnis dieses Experiments konnte tatsÀchlich denken, allerdings nur auf dem Niveau eines Schafs. Aus Frustration warf Zaan es in den Treibsand von Unbiskant, wodurch der denkende Treibsand entstand.

SpĂ€ter fand Prof. Dr. Nachtigaller dieses StĂŒck und versuchte, dessen Intelligenz durch chemische Prozeduren zu vergrĂ¶ĂŸern. Sein Ziel war es, das Element so klug zu machen, dass es die großen Probleme der Menschheit lösen könnte. Dabei unterlief ihm aber ein Fehler und das Zamomin wurde wahnsinnig. Nachdem Nachtigaller erkannte, dass das Element kein Interesse daran hatte, seinen Bestimmungszweck zu erfĂŒllen, warf er es ins Meer. Das Zamomin entkam jedoch mit Hilfe seiner telepathischen FĂ€higkeiten vom Meeresgrund und ließ die Moloch bauen, einen aus zahlreichen erbeuteten Schiffen von ebenso zahlreichen willenlosen Sklaven zusammengebauten Ozeanriesen, mit dem Ziel, Herrscher der Welt zu werden. Unter dramatischen UmstĂ€nden wurde es mit Hilfe Nachtigallers von BlaubĂ€r vernichtet.

Ein weiteres StĂŒck Zamomin kommt in dem Roman Rumo & Die Wunder im Dunkeln vor. Es befand sich im Inneren des sadistischen Generals Ticktack, einem Maschinenwesen und Kommandeur der Kupfernen Kerle. Zaan baute es dort ein, wonach seine Kreatur Amok lief. Diese Variante des Zamomins war nicht weniger wahnsinnig als das StĂŒck, das die Moloch kommandierte. Aber es machte den, der es berĂŒhrte, unverwundbar, jedoch nicht unsterblich. Am Ende des Buches riss Rumo es aus Ticktacks Leib, wonach es von einem Vrahok, einem monströsen Untenweltwesen, aufgesaugt wurde. Dann starb der Vrahok, wodurch der Verbleib dieses StĂŒckes ungeklĂ€rt bleibt.

Zamomin spielt in den jeweiligen BĂŒchern wichtige Rollen.

Rumo

Rumo ist ein zamonischer Wolpertinger, eine Variante des bayrischen Wolpertingers. Einen zamonischen Wolpertinger kann man sich als einen aufrecht gehenden menschengroßen Hund mit großen ZĂ€hnen und kleinen Hörnern vorstellen. Manche zamonischen Wolpertinger erklĂ€ren ihre Physis mit ihrer (umstrittenen) Abstammung von Wolf und Reh.

Rumo hat ein weißes Fell und ein furchterregendes Gebiss mit vielerlei ZĂ€hnen. Wie alle Wolpertinger ist er ein geborener KĂ€mpfer, wobei er, ebenfalls wie jeder Wolpertinger, einige Kampfsportarten besonders gut beherrscht. Er kann zum Beispiel ausgezeichnet fechten. Das grĂ¶ĂŸte Talent der Wolpertinger ist wohl ihre unfassbare Schnelligkeit, die es Rumo zum Beispiel in einer Szene des Romans „Rumo & Die Wunder im Dunkeln“ ermöglicht, einem auf ihn abgeschossenen Armbrustbolzen nicht nur auszuweichen, sondern diesen im Flug mit der Hand zu fangen. Das KĂ€mpfen ist jedoch nicht sein einziges Talent: Er ist ein ausgezeichneter Schreiner, vielleicht der beste seiner Zeit.

Seinen ersten Auftritt hat Rumo in Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r, als er als Welpe von BlaubĂ€r aus einem Bauernhof gerettet wird, der beinahe von einem zwei Kilometer großen Bollogg plattgesessen worden wĂ€re. In diesem Roman wird Rumo spĂ€ter auch der LeibwĂ€chter von Volzotan Smeik und kann sich in dieser Position bei seinem einstigen Lebensretter revanchieren. Er soll BlaubĂ€r auf die Moloch bringen, ĂŒbergibt ihn aber den Unsichtbaren Leuten in der Kanalisation von Atlantis.

Rumo ist die Hauptperson in Walter Moers’ drittem Zamonien-Roman, Rumo & Die Wunder im Dunkeln. Darin wird Rumos Lebensgeschichte (ohne den Atlantis-Aufenthalt) erzĂ€hlt.

Fredda

Eine Berghutze und MitschĂŒlerin von BlaubĂ€r in der Nachtschule. Wie alle Berghutzen hat Fredda am ganzen Körper ein dichtes Fell, ist körperlich sehr stark und kann ausgezeichnet klettern. Bei ihrer Ankunft in der Nachtschule hat Professor Nachtigaller Fredda als erstes das Lesen und Schreiben beigebracht, da Berghutzen nicht sprechen können, sondern nur schreien. Seitdem trĂ€gt sie immer einen Schreibblock und einen Stift mit sich herum und kommuniziert mit ihren MitschĂŒlern ĂŒber Zettel.

Volzotan Smeik

Volzotan Smeik ist eine Haifischmade aus der Familie Smeik.

Er war seinerzeit der AnfĂŒhrer der ersten friedlichen Belagerung der Lindwurmfeste. Die Belagerer, die sogenannten Huldlinge, schmeichelten den Lindwurmfestenbewohnern so lange, bis diese ihnen Einlass gewĂ€hrten. Im Inneren der Feste begannen die scheinbar harmlosen Belagerer die LindwĂŒrmer anzugreifen, da in der Lindwurmfeste sagenhafte SchĂ€tze vermutet wurden. Alle bisherigen Belagerungen waren von den LindwĂŒrmern zurĂŒckgeschlagen worden. Smeik hatte die frustrierten Söldner daraufhin vereinigt und war durch die „friedliche Belagerung“ in die Festung gekommen. Dort begann er ein grausames Massaker, bei dem ein Großteil der LindwĂŒrmer ums Leben kam. Doch die LindwĂŒrmer konnten zurĂŒckschlagen und töteten sĂ€mtliche Angreifer außer Smeik, der fliehen konnte.

Zwischenzeitlich war Smeik außerdem Kriegsminister unter dem hochverschuldeten ornischen KleinfĂŒrsten Hussain Jenadepuer, der, als er seinen Soldaten gestand, dass er pleite war, von diesen gelyncht wurde.

SpÀter wurde Smeik von den Teufelszyklopen auf die Schwimmenden Teufelsfelsen verschleppt. Nach mehreren Jahren, die er in einem finsteren Schlammloch verbrachte, begegnet er Rumo, den er das Sprechen und das Wissen um seine FÀhigkeiten lehrt. Rumo tötet die Teufelszyklopen und befreit alle Gefangenen, bevor sie von den Teufelszyklopen gefressen werden können.

Nach der Begegnung mit dem viergehirnigen Eydeeten Oztafan Kolibril trennt er sich von Rumo und beschließt, nach Nebelheim zu reisen und Kolibril bei seiner dortigen Forschungsarbeit zu unterstĂŒtzen. Leider gelingt es ihm nicht, Kolibril einzuholen. Der Leuchtturm, in dem Kolibril seine wissenschaftlichen Messungen durchfĂŒhrt, ist leer. In Kolibrils Tagebuch werden seine 32 Tage in Nebelheim beschrieben, an dessen Ende er eine Warnung an den Leser seines Tagebuches formuliert. Diese besagt, dass der Nebel, der Nebelheim umgibt, ein lebendiges, bösartiges Wesen sei, das die Bewohner Nebelheims mit Gasen hypnotisiert. Die einzige Möglichkeit, zu ĂŒberleben, sei, sofort zu fliehen. Doch bevor Smeik das schaffen kann, wird er von den Nebelheimern gefangen genommen und nach Hel, der Hauptstadt von Untenwelt, verschleppt. Nach der Gefangennahme trifft er auf Kolibril, der einige Tage frĂŒher ebenfalls entfĂŒhrt wurde. Nach einiger Zeit in einem GefĂ€ngnis in Hel wird er von Rumo gerettet.

Viele Jahre spĂ€ter ist Smeik der reichste Mann von Atlantis und Rumo sein LeibwĂ€chter. Smeik besitzt ein Drittel der FellkĂ€mmereien in Atlantis; er kontrolliert das Gebba-Spiel und den Hafen. Ihm gehört ein Großteil der Immobilien in Atlantis. Er ist ehrenamtlicher Hafenmeister, Vorsitzender des Gebba-Verbands, Ehrengladiator und Schatzmeister des Atlantischen Gesangsvereins. Smeik kontrolliert die LĂŒgenduelle; er baut LĂŒgengladiatoren auf und zerstört sie wieder. Dabei wettet er auf sie und vermehrt so sein Vermögen. BlaubĂ€r wird LĂŒgengladiator, gewinnt schon seinen ersten Auftritt und wird Smeiks Favorit. Als BlaubĂ€r einen Kampf auf Smeiks Wunsch verlieren soll, weigert er sich und Smeik verliert (angeblich) sein ganzes Vermögen.

Ensel und Krete

Ensel und Krete von Hachen sind zwei Fhernhachenkinder aus der zamonischen Region Fhernhachingen. Sie sind die Hauptpersonen in dem zamonischen MĂ€rchen Ensel und Krete des Autors Hildegunst von Mythenmetz, das davon handelt, dass die beiden sich wĂ€hrend ihres Urlaubs im Großen Wald verlaufen. Dort begegnen sie auf ihrer verzweifelten Suche nach dem Weg zurĂŒck nach Bauming diversen zamonischen Daseinsformen, wie z. B. einem Laubwolf oder einem Stollentroll. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr im Wald ist allerdings eine Hexe, die eigentlich ein Haus ist. Schlussendlich wird sie mit Hilfe des verrĂŒckten BuntbĂ€ren Boris Boris besiegt.

Hildegunst von Mythenmetz

Hildegunst von Mythenmetz ist ein schriftstellernder Lindwurm.

Er wird von Walter Moers als der eigentliche Autor von „Ensel und Krete“, „Der Schrecksenmeister“, „Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher“, „Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher“ sowie als der Schreiber der Briefe, die in „Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme“ zusammengefasst sind, genannt. Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher und Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher gelten als Teil seiner 25-bĂ€ndigen Autobiographie „Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers“, die als erstes seiner Werke in Zamonien im Druck erschien und in der „Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher“ lediglich die ersten zwei Kapitel darstellt. Im Schrecksenmeister stellen sich die ZusammenhĂ€nge noch komplexer dar, weil hierbei Gofid Letterkerl der eigentliche Autor sein soll und Mythenmetz in einem Nachwort angibt, den Urtext an die moderne zamonische Sprache angepasst sowie geringfĂŒgig bearbeitet und erweitert zu haben. Moers bezeichnet sich bei all diesen BĂŒchern nicht als Autor, sondern lediglich als Übersetzer und Illustrator.

Geboren wurde Mythenmetz in der legendĂ€ren Lindwurmfeste, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Seine umfassende literarische Bildung verdankte er seinem Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler, einem „Lindwurm-Urgestein“. Mythenmetz’ weiteres Leben verlief sehr ereignisreich: Er kam sehr schnell zu großem Ruhm, zerbrach aber auch mehrmals fast an seiner PopularitĂ€t. In seiner Lebzeit hat er mehr als 500 Werke veröffentlicht.

Er ist der gefeiertste und berĂŒhmteste Autor von ganz Zamonien, hypochondrisch veranlagt und Erfinder zahlreicher patentierter literarischer Techniken, etwa der „Mythenmetzschen Abschweifung“, die es dem Autor gestattet, mitten im Text Kommentare einzufĂŒgen und im wahrsten Sinne des Wortes abzuschweifen, sowie der „Mythenmetzschen Ereignisandrohung“ und der „Mythenmetzschen UngewissheitsschĂŒrung“.

Echo

Echo ist eine Kratze, mit einem fotografischen, schier unerschöpflichen GedĂ€chtnis, wie es fĂŒr Kratzen nicht ungewöhnlich ist. Zudem sprechen und verstehen Kratzen die Sprachen aller Tiere und besitzen zwei Lebern. Echo ist möglicherweise der letzte seiner Art. Sein Frauchen Floria von Eisenstadt verbringt ihren Lebensabend in Sledwaya, bis sie an AltersschwĂ€che stirbt. Zur Zeit ihrer Jugend war sie die Geliebte von Succubius Eißpin. Sie und Echo wissen jedoch nicht, dass ihr Partner noch lebt. Eißpin schließt einen Vertrag mit Echo, der zum Inhalt hat, dass Eißpin Echo bis zum nĂ€chsten Vollmond auf höchstem kulinarischen Niveau mĂ€sten muss. Beim Ablauf der Frist soll Echo getötet werden; und Eißpin hat das Recht, aus Echos Körper das alchemistisch wertvolle Kratzenfett zu gewinnen.

Doch Eißpin hat noch einen Plan. Echo soll alles ĂŒber Alchemie und Kochkunst erfahren. Er lĂ€sst ihn die Formel zur Gewinnung von Gold auswendig lernen und weiht ihn in alle seine Geheimnisse ein. Sein Plan ist, Echos Wissen ebenfalls in das Kratzenfett einfließen zu lassen, damit er Herr ĂŒber Leben und Tod werden kann. Doch nach einigen KĂ€mpfen in Eißpins Schloss stĂŒrzt dieses zusammen und weil sein Wissen nun sehr wertvoll geworden ist, senden die sogenannten GrĂŒbelnden Eier ihm Hilfe in Form seines Freundes Fjodor F. Fjodor zu, der ihm in einer scheinbar ausweglosen Situation das Leben rettet.

Succubius Eißpin

Succubius Eißpin ist der Schrecksenmeister von Sledwaya, der krankesten Stadt Zamoniens. Ein Schrecksenmeister einer Stadt ist normalerweise fĂŒr die grundsĂ€tzlichen Angelegenheiten aller Schrecksen zustĂ€ndig. Eißpin steht oft in der Kritik, weil er als Schrecksenmeister ein Verehrer der Schrecksenverbrennung und andere Foltermethoden betreffend zustimmend ist. Er schickt jede Woche einen Antrag zur Legalisierung der Schrecksenverbrennung zum zustĂ€ndigen nattiftoffischen Amt in Atlantis. Trotz seiner Abneigung gegen Schrecksen lĂ€sst man ihn gewĂ€hren und er kann seine sadistischen Experimente fortsetzen.

Er ist der beste Alchimist und Koch, den es je gab. Es gelingt ihm wirklich, verschiedene GegenstĂ€nde zu Gold zu verwandeln und ein Perpetuum mobile zu bauen. Er schafft es auch beinahe, den Tod zu besiegen, um seine Geliebte Floria von Eisenstadt auferstehen zu lassen. Aber diesem Plan kommt Echo, das hochbegabte KrĂ€tzchen, dazwischen. Er zerstört Eißpins Schloss in Sledwaya mithilfe der Schreckseneichen, den lebenden HĂ€usern der ehemals in Sledwaya lebenden Schrecksen, mit Izanuela Anazazis (der letzten Schreckse Sledwayas) Haus als AnfĂŒhrer und lĂ€sst Eißpin in den TrĂŒmmern versinken.

Eißpin verfĂŒgt ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Sammlung von Fetten, eingefrorenen Todesseufzern und ausgestopften Übelkreaturen Zamoniens und er besitzt einen posthypnotischen Vertrag mit einer Schneeweißen Witwe, einer absolut tödlichen und todessĂŒchtigen Daseinsform, die in seinem Keller eingesperrt ist. Er ist Autor etlicher Schandwerke ĂŒber Alchemie, Erfinder des eißpinschen Schrecksengrills und hobbymĂ€ĂŸig ein Katastrophenmaler.

Prinzessin Dylia

Prinzessin Dylia ist die Hauptfigur in dem Roman Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr. Dylia leidet unter einer mysteriösen Krankheit, welche zu teils wochenlangem Schlafentzug fĂŒhrt. Infolgedessen werden ihre Sinne extrem geschĂ€rft und sie nimmt Dinge wahr, die fĂŒr die anderen Schlossbewohner unsichtbar bleiben. Dazu gehören zum Beispiel die Zwielichtzwerge, eine Zwergenrasse die nur im Zwielicht existiert und ihr auf ihrer Reise hĂ€ufig eine Hilfe ist. Außerdem kreiert und erforscht sie in ihrer zusĂ€tzlichen Zeit liebend gerne phantastische Welten, ihre eigene KreativitĂ€t und die Schönheit ausgefallener Worte.

Eines Nachts erhĂ€lt sie Besuch von dem Nachtmahr Havarius Opal, welcher sie in den Wahnsinn treiben möchte. DafĂŒr nimmt er sie mit nach Amygdala, das Angstzentrum in ihrem Gehirn.

Havarius Opal

Havarius Opal ist ein Nachtmahr und der Antagonist in dem Roman Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr. Er besucht die Prinzessin in einer Nacht, mit dem Ziel sie in den Wahnsinn und am Ende in den Tod treiben zu wollen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise nach Amygdala, dem Ort in Dylias Gehirn, der fĂŒr ihre Angst zustĂ€ndig ist. Er gibt sich selbst als ein Fachmann in dem Nachtmahrbusiness aus, zeigt allerdings immer wieder starke SchwĂ€chen und Unwissenheit. Bis zum Ende des Buches ist sein wahrer Charakter nicht offensichtlich. Er muss hĂ€ufiger von der Prinzessin gerettet werden, bringt es allerdings nicht ĂŒbers Herz sie am Ende ihrem Tod zu ĂŒberlassen. Teilweise wirkt diese Unsicherheit gespielt, teilweise real.

Am Ende des Buches wird er von Dylia ausgetrickst, was seinen Freitod zur Folge hat.

Hachmed Ben Kibitzer

Hachmed Ben Kibitzer ist ein in Buchhaim lebender Eydeet. Er fĂŒhrt dort einen kleinen Buchladen, welcher sich auf die Werke von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller spezialisiert hat. In diesem trifft er auch das erste Mal auf Hildegunst von Mythenmetz, spĂ€ter verbindet die beide eine Freundschaft. Die Romane Weihnachten auf der Lindwurmfeste und Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme umfassen Briefe, die Mythenmetz an den Eydeeten geschrieben hat.

Vermarktung Zamoniens

Verlagswechsel

Bis 2002 publizierte Walter Moers bei Eichborn. Dort erschienen die Zamonien-Romane „Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r“ und „Ensel und Krete“. Seit 2003 publiziert Walter Moers bei Piper. Er gab in einem Interview als Grund persönliche Probleme mit der Eichborn-Verlagsleitung an. Bei Piper erschienen die Zamonien-Romane „Rumo und die Wunder im Dunkeln“, „Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher“ und „Der Schrecksenmeister“. „Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher“ und Prinzessin Insomnia werden bei Knaus (seit 2018 Penguin) verlegt. Seine neusten Werke „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ und „Der BĂŒcherdrache“ sind im Penguin Verlag erschienen.

HörbĂŒcher

Zu allen BĂŒchern sind ungekĂŒrzte Hörbuchaufnahmen erhĂ€ltlich. Auch die HörbĂŒcher wechselten den Verlag von Eichborn-Lido zu Hörverlag Hamburg. Die ersten vier Romane wurden von Dirk Bach gesprochen; seit Der Schrecksenmeister fungiert Andreas Fröhlich als Vorleser.

Musical

„Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r – Das wahrscheinlich erlogenste Musical der Welt!“ von Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth hatte am 26. Oktober 2006 Premiere in Köln und sollte in einem Zelt nach Frankfurt, Hamburg, Berlin und Stuttgart weiterziehen, spielte jedoch nur noch bis MĂ€rz 2007 in Köln. Alle weiteren Gastspiele seien aus finanziellen GrĂŒnden abgesagt worden, schrieb die Vermarktungsfirma FKP Scorpio. Vom 26. Dezember 2008 bis 11. Januar 2009 wurde das Musical in acht deutschen StĂ€dten wieder gezeigt.cite-ref-10[10]

Internet

Nach dem Erfolg von Walter Moers’ Roman „Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r“ wurde vom Eichborn-Verlag im Jahr 2000 die auch im Roman vorkommende Nachtschule als Online-Community gegrĂŒndet. Bei der Anmeldung wĂ€hlt man einen Namen und eine Daseinsform, unter denen man in der Nachtschule auftritt. Im Zuge des Verlagwechsels 2003 grĂŒndeten die NachtschĂŒler den Nachtschulverein und unterhalten die Nachtschule seitdem selbst.

Daneben gibt es seit 2009 auf Fandom.com (ehemals Wikia) ein Zamonien-Wiki, in dem lexikonartig Begriffe und Bewohner Zamoniens beschrieben werden.

Verfilmung

Im November 2004cite-ref-11[11] wurde erstmals erwĂ€hnt, die German Film Productions (GFP) wolle einen Film ĂŒber den Kontinent Zamonien drehen. Der Medienfonds GFP besitze seit dem 17. November 2004 die Rechte an den Verfilmungen der Zamonien-Romane. Allerdings sollte keine Verfilmung eines bestehenden Buches, sondern eine neue Geschichte entstehen, zu der Walter Moers das Drehbuch schreibe. NatĂŒrlich sind Anspielungen auf die BĂŒcher und eventuelle Nebenrollen von bekannten Charakteren geplant. Die ersten Dreharbeiten fĂŒr den Realfilm mit computeranimatorischen Elementen sollten Ende 2006 beginnen, ob das wirklich geschehen ist, lĂ€sst sich nicht sagen, da man seit 2005 sowohl von Seiten der GFP als auch Walter Moers nichts mehr vernommen hat.

Erstausgaben

‱ Walter Moers: Die 13œ Leben des KĂ€pt’n BlaubĂ€r. Eichborn Verlag, Fulda 2000, ISBN 3-8218-2969-9.
‱ Walter Moers: Ensel und Krete. Eichborn Verlag, Fulda 2000, ISBN 3-8218-2949-4.
‱ Walter Moers: Rumo & Die Wunder im Dunkeln. Piper, MĂŒnchen 2003, ISBN 3-492-04548-0.
‱ Walter Moers: Die Stadt der TrĂ€umenden BĂŒcher. Piper, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-492-04549-9.
‱ Walter Moers: Der Schrecksenmeister. Piper, MĂŒnchen 2007, ISBN 3-492-04937-0.
‱ Walter Moers: Das Labyrinth der TrĂ€umenden BĂŒcher. Knaus, MĂŒnchen 2011, ISBN 978-3-8135-0393-7.
‱ Walter Moers: Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr. Knaus, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-8135-0785-0.
‱ Walter Moers: Weihnachten auf der Lindwurmfeste. Penguin, MĂŒnchen 2018, ISBN 978-3-328-60071-8.
‱ Walter Moers: Der BĂŒcherdrache. Penguin, MĂŒnchen 2019, ISBN 978-3-328-60064-0.
‱ Walter Moers: Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme. Penguin, MĂŒnchen 2023, ISBN 978-3-328-60006-0.
‱ Walter Moers: Das Einhörnchen, das rĂŒckwĂ€rts leben wollte. Zwanzig zamonische Flabeln. Penguin, MĂŒnchen 2024, ISBN 978-3-328-60342-9.

‱ Walter Moers: QWERT. Ein Prinz-Kaltbluth-Roman in 43 Aventiuren. Penguin, MĂŒnchen 2025, ISBN 978-3-328-60427-3.

SekundÀrliteratur

‱ Gerrit Lembke (Hrsg.): Walter Moers’ Zamonien-Romane. Vermessungen eines fiktionalen Kontinents. V&R unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-677-1.
‱ Walter Moers und Anja Dollinger Zamonien: Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent – Von A wie Anagrom Ataf bis Z wie Zamomin Albrecht Knaus Verlag 2012, ISBN 978-3-8135-0530-6.
‱ Katja Pawlik: Von Atlantis bis Zamonien, von Menippos bis Moers: Die Zamonien-Romane Walter Moers’ im Kontext der menippeischen Satire. Dissertation. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2016, ISBN 978-3-8260-5899-8.

Weblinks

‱ Zamonien-Wiki, EnzyklopĂ€die zum Zamonien-Zyklus von Walter Moers
‱ Nachtschule – grĂ¶ĂŸte Online-Community zum Thema Zamonien
‱ offizielle Website des Autors Walter Moers

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Daniel SchĂ€bler: Frankenstein und die Folgen. Zur Poetik des Monströsen bei Walter Moers. In: Gerrit Lembke (Hrsg.): Walter Moers’ Zamonien-Romane: Vermessungen eines fiktionalen Kontinents. V&R unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-677-1, S. 140.
cite-note-8-22. ↑ Silvan Wagner: Walter Moers’ Der Schrecksenmeister : Ein postmodernes Zitat der FrĂŒhen Neuzeit und sein literaturdidaktischer Mehrwert. In: Bamberger interdisziplinĂ€re Mittelalterstudien. Band 5. University of Bamberg Press, 2012, ISBN 978-3-86309-119-4, S. 479–494, doi:10.20378/irb-59821 (uni-bamberg.de [abgerufen am 25. Juli 2025]).
cite-note-interview-31. Interview des Eichborn-Verlags mit Walter Moers anlÀsslich der Veröffentlichung von Ensel und Krete (Memento vom 4. Februar 2004 im Internet Archive)
cite-note-44. ↑ Denis Scheck, Walter Moers: Walter Moers: "Ich wollte eigentlich noch nie provozieren". Augsburger Allgemeine, 16. September 2023, abgerufen am 17. September 2023.
cite-note-55. ↑ Leliah Engel: Moers, Walter: Ensel und Krete. In: KinderJugendmedien.de. 6. Juli 2021, abgerufen am 17. September 2023.
cite-note-66. ↑ Gerrit Lembke: »Leichenfledderer sind wir alle«. Die Palimpseststruktur in Walter Moers’ Der Schrecksenmeister. In: Gerrit Lembke (Hrsg.): Walter Moers’ Zamonien-Romane Vermessungen eines fiktionalen Kontinents. V&R unipress, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-677-1.
cite-note-77. ↑ Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr. Abgerufen am 26. August 2017.
cite-note-88. ↑ Die Insel der Tausend LeuchttĂŒrme beim Penguin Verlag, abgerufen am 6. September 2023.
cite-note-99. ↑ VerlagsankĂŒndigung „Das Schloss der TrĂ€umenden BĂŒcher“. Abgerufen am 21. MĂ€rz 2017.
cite-note-1010. ↑ Beitrag auf dem eventimblog ĂŒber Lucy Diakovska und ihre Rolle im Musical, 22. Oktober 2008. Abgerufen am 14. Juni 2016.
cite-note-1111. ↑ Traumwelt in der Traumfabrik: Bestseller von Walter Moers werden verfilmt, Der Spiegel vom 17. November 2004